Webdesign
Was kostet eine professionelle Website 2027? Preise und Unterschiede einfach erklärt
Welche Kosten einmalig und laufend entstehen – und wie du Angebote für dein Unternehmen sinnvoll vergleichst.

Eine Website ist keine Ware mit einem überall gleichen Umfang. Ein kurzer Unternehmensauftritt, ein Onlineshop und eine Website mit individuellen Funktionen benötigen unterschiedliche Arbeit. Für deine Entscheidung zählt deshalb nicht nur die Zahl unter dem Angebot, sondern was du dafür erhältst. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Kostenpositionen und ordnet die bestehenden Angebote von Marcel Smolik Solutions ein. Die genannten Preise sind aktuelle reguläre Angebotspreise, keine Vorhersage des gesamten Marktes für 2027.
Welche Faktoren bestimmen den Preis?
Die Anzahl der Seiten ist ein Faktor, aber nicht der einzige. Konzept, individuelle Gestaltung, Texte, Bildaufbereitung, mobile Darstellung und Funktionen beeinflussen den Aufwand. Ein Kontaktformular braucht andere Abstimmungen als ein Shop oder eine individuelle Schnittstelle. Auch die Frage, ob du fertige Inhalte lieferst oder Unterstützung benötigst, gehört vorab ins Angebot.
Notiere vor einer Anfrage deine wichtigsten Leistungen, Zielgruppen und gewünschten Funktionen. Teile zusätzliche Wünsche in „zum Start nötig“ und „später sinnvoll“ ein. So lässt sich ein Angebot nachvollziehbar abgrenzen, ohne unnötige Funktionen zu bezahlen.
Baukasten oder professionelle Umsetzung?
Mit einem Baukasten kannst du selbst gestalten und veröffentlichen. Das kann für einen kleinen, klaren Bedarf gut passen. Neben dem Tarif musst du allerdings deine eigene Zeit für Struktur, Texte, Bilder, Gestaltung und Pflege einplanen. Zusätzliche Funktionen können weitere Gebühren verursachen; prüfe dafür die jeweiligen Bedingungen.
Bei professioneller Umsetzung bezahlst du auch Planung, Umsetzung und Abstimmung. Achte darauf, welche Aufgaben du selbst übernehmen musst und was im Festpreis enthalten ist. Ein günstiger Einstieg ist kein Vorteil, wenn benötigte Leistungen später überraschend dazukommen.
Onepager oder mehrere Seiten?
Ein Onepager kann passen, wenn ein überschaubares Angebot auf einer Seite verständlich erklärt werden kann. Sprungmarken führen dann zu den einzelnen Abschnitten. Mehrere Leistungsbereiche, verschiedene Zielgruppen oder umfangreiche Informationen sprechen oft für eigene Unterseiten. Diese lassen sich auch gezielter intern verlinken.
Entscheide nicht nach der größtmöglichen Seitenzahl. Entscheide danach, ob Interessenten ihre konkrete Frage schnell beantwortet bekommen und einen klaren nächsten Schritt finden. Eine zusätzliche Seite braucht auch gute Inhalte und laufende Pflege.
Die regulären Website-Angebote im Überblick
Starter kostet 490 € netto, Business 990 € netto und Business Plus 1.690 € netto. Das erste Technikjahr ist in allen drei Website-Paketen enthalten. Ab dem zweiten Jahr kostet das Technikpaket 249 € netto jährlich. Die Pakete enthalten zwei, drei beziehungsweise vier Korrekturrunden. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer. Den aktuellen Leistungsumfang findest du auf der Seite „Preise“; dieser ist für die Angebotsentscheidung maßgeblich.
Diese Preise sind keine allgemeine Marktspanne. Sonderfunktionen und zusätzliche Leistungen werden nach dem konkreten Bedarf abgestimmt. Vergleiche Angebote immer anhand desselben Umfangs und frage bei unklaren Positionen nach.
Welche laufenden Kosten solltest du prüfen?
Kläre, wie Domain, Hosting, technische Betreuung und inhaltliche Änderungen geregelt sind. Frage nach dem Preis nach einem enthaltenen ersten Jahr und danach, welche Leistungen separat anfallen. Domain und Hosting bedeuten nicht automatisch, dass beliebige Textänderungen oder neue Seiten enthalten sind.
WebsiteCare ist ein optionaler Änderungsservice für 69 € netto pro Monat mit bis zu fünf Standardänderungen; ungenutzte Änderungen verfallen. Prüfe, ob du Inhalte selbst pflegen möchtest oder regelmäßig Unterstützung brauchst. Leite daraus deinen tatsächlichen Bedarf ab, statt pauschal jedes Zusatzangebot zu buchen.
So vergleichst du Angebote sinnvoll
Lass dir Seitenumfang, Inhaltszuständigkeit, enthaltene Funktionen, Korrekturrunden, technische Betreuung und laufende Kosten schriftlich nennen. Frage außerdem nach dem Ablauf der Abnahme und nach Zugängen beziehungsweise Nutzungsmöglichkeiten. Prüfe Referenzen, die zur gewünschten Art deiner Website passen, statt allein nach optischen Effekten zu entscheiden.
Für kleine Unternehmen ist eine übersichtliche, realistisch pflegbare Website häufig sinnvoller als ein überladener Auftritt. Plane ein Budget für gute eigene Bilder und klare Texte ein, wenn diese noch fehlen.
Wann lohnt sich professionelle Unterstützung?
Professionelle Unterstützung kann sich lohnen, wenn du wenig Zeit hast, mehrere Leistungen strukturiert erklären möchtest oder technische Anforderungen nicht selbst betreuen willst. Wenn du gern selbst gestaltest und einen einfachen Bedarf hast, kann ein Baukasten die passende Entscheidung sein. Eine Website garantiert keine Anfragen: Angebot, Erreichbarkeit, Inhalte und Sichtbarkeit müssen zusammenpassen.
Dein nächster Schritt: Schreibe eine kurze Liste mit Ziel, Umfang und Pflichtfunktionen. Vergleiche anschließend passende Angebote. Auf /preise findest du die bestehenden Pakete, auf /webdesign den Ansatz für die Umsetzung.
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